3. Aufführung vom 2. April 2011

Hier könnt ihr Kommentare zur 3. Aufführung vom 2. April 2011 von „Robin Hood“ hinterlassen. NUR NOCH 4 MAL „ROBIN HOOD“!!!! Diesmal ist  nur mein Astralleib anwesend. Schreibt hier wie ihr’s fandet, welche Gedanken euch gekommen sind und welche Visionen.   Live long and prosper!

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Über Jürgen R. Weber

Jürgen R. Weber wurde in Hamburg geboren und wollte in jungen Jahren Heldentenor werden. Da er aber Bariton und zudem sängerisch unglaublich unbegabt war, studierte er bei Götz Friedrich Musiktheater-Regie. Nachdem er das Studium mit einer etwas exzentrischen, eigenen Fassung von “Die lustige Witwe” abgeschlossen hatte, komponierte er Musik für Werbefilme (”Tesakrepp Fensterdicht”). Für eine freie Gruppe schrieb und inszenierte er die Biopera “Die Rose des Himmels” über das Leben von Claudio Monteverdi. Dann wandte er sich dem Fernsehen zu um dort keine Opern sondern Seifenopern wie “GZSZ” und “Sturm der Liebe” zu spielleitern. Verschiedenen Arztserien diente er als Regisseur und Autor und auch das Serienentwickeln, (”Verliebt in Berlin”), konnte er nicht lassen. Daneben frönte er auch dem pädagogischen Eros und war u.a. Dozent für Regie an der Universität der Künste Berlin. Nach verschiedenen Kinderserien (”Die Graslöwen”, “Siebenstein”, “Löwenzahn reloaded”) zog es ihn schließlich wieder unbarmherzig zum Musiktheater und er inszenierte in Erfurt “Die Leiche im Sack”, in Leipzig “Der Graf von Luxemburg” und in Chemnitz die „Rose vom Liebesgarten“.Er inszenierte „Robin Hood“ in Erfurt „Die Lustige Witwe“ in Würzburg und „Swanhunter“ in Chemnitz. 2013 übernahm er bei der erfolgreichen Uraufführung von "MOLLY EYRE", von Tamsin Kate Walker die Regie und Ausstattung. Er arbeitet an der Musik und dem Libretto der Musicals "OKTOBERFEST" und "4Groschenoper". Außerdem schreibt und komponiert er regelmäßig für seine Zombie-Oper "WTF or a male feminists rape fantasy", vom dem Teile im September 2012 im Ballhaus Rixdorf in Berlin aufgeführt wurden. Bei der Inszenierung von DER TRAUM EIN LEBEN 2014 an der Oper Bonn war er nicht für die Regie verantwortlich, sondern übernahm auch die Rolle des "Mannes vom Felsen". Danach inszenierte er dort DIE WINTERREISE und HOLOFERNES. In Oldenburg inszenierte er HERCULES. Dabei übernahm Jürgen auch Bühnenbild und Kostüme. 2017 inszeniert er bei den Domstufenfestspielen Erfurt IL TROVATORE von Giuseppe Verdi. 2018 wird er die von ihm und Charles Hart geschriebene Oper MARX IN LONDON in Bonn inszenieren.
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4 Antworten zu 3. Aufführung vom 2. April 2011

  1. Volker Tosta schreibt:

    Hallo,

    die Vorstellung am Samstag 2.4. fiel gegenüber der Premiere deutlich ab. Der Besuch ließ zu wünschen übrig, die Stimmung leider auch. Beim Schlussapplaus saß das Publikum geradezu auf den Händen. Dabei standen die künstlerischen Leistungen dem Premierenabend in nichts nach. Merkwürdig!
    Vielleicht steht die quirlige Inszenierung doch streckenweise in zu großem Widerspruch zu der gediegenen Romantik der Musik und manch eine(r) mag dabei verstört zurückgeblieben sein.

    Herzlich,
    Volker

    • Ellen Drobe schreibt:

      Von so wenig Besuchern kann man wahrscheinlich nicht mehr Applaus verlangen. Es ist eigentlich schade, dass nur die alten Opern so anziehend für Besucher sind. Und schade ist auch, dass man die Oper nicht deshalb meidet, weil man sie schlecht findet. Nein, man geht nich hin, weil man sie nicht kennt. Für mich ist aber gerade das Unbekannte spannend.

  2. Ellen Drobe schreibt:

    Ist da Kunst oder kann das weg?
    Naja, so schlimm war es ja nicht, dass man sich für „weg“ entscheiden muss. Also war es doch Kunst. Aber es war ja gar keine Frage, sondern nur einer der vielen Sprüche, die während der Inszenierung auf der Bühne erschienen. und es war für mich der lustigste. Und das wäre mir auch genügend Spaß gewesen. Es muss nicht immer so lustig, wie bei Bully Herbig sein. Den gegenwärtigen Drang nach Comedy kann ich nicht viel abgewinnen, Mir sind Figuren lieber, die mir einen Spiegel vorhalten, in dem ich mich und meine Schwächen erkennen kann und wo am Ende etwas wie eine Zukunftsaussicht bleibt. Glücklichrweise entkam mein persönlicher Favorit in der Robin Hood-Geschichte der Comedy. Wäre Little John nicht so gewesen wie er war und noch dazu Bass, hätte ich vielleicht für weg gestimmt. Toll fand ich die Videoeinspielungen.
    Was die Musik betrifft, war ich angenehm überrascht. Bei mir unbekannten Opern reicht es mir, wenn ich beim Verlassen des Saals eine Melodie im Ohr habe. Hier waren es einige, die ich gerne noch einmal hören würde. Aber Fidelio bleibt mein persönlicher Favorit.

    • Jürgen R. Weber schreibt:

      Lieber Ellen, lieber Volker,
      danke für die Kommentare. Wichtig finde ich als Regisseur, dass man auch von Vorstellungen nach der Premiere noch Gedanken und Einschätzungen hört. Die Vorstellung jetzt vom 2. hatte die geringste Publikumsauslastung. Ab dem 9. April wird es für die letzten drei Vorstellungen stetig mehr. Zum Drang nach Comedy: Ich war am WE in der „Popea“-Premiere in Dresden. Unabhängig von der Inszenierung ist gerade da zu sehen wie witzig und unterhaltend Oper um 1600 sein konnte. Politisch aktuell, intelligent und teilweise brüllend komisch. Das ist für mich ein echtes Vorbild und zwar schon seit ich Theater mache. (Also seit ca. 30 Jahren). Pathos und Komik, Witz und tiefere Bedeutung gehören für mich schon seit je zusammen. Bei Shakespeare ist das ja aufs wunderbarste ausgeführt. So ein Theater schwebt mir vor. Der „Robin“ könnte eine Annäherung daran sein… Ich freue mich jedenfalls schon auf die vierte Vorstellung am 9. April, bei der anwesend sein werde…

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